Hermann Herold

       

Biografisches

1948 geboren in Lenterode/Thüringen.
1966 – 71 Flucht in die Bundesrepublik. Abitur in Friedberg/Hessen. Beginn und baldiger Abbruch Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte in Gießen.
1971 – 79 Studium der Malerei an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe. Unterbrechung von drei Semestern wegen Bundeswehr und Zivildienst.
1977 – 79 Meisterschüler von Professor Klaus Arnold.
1979 Beginn der freiberuflichen Tätigkeit. Malerei, Aquarell und Zeichnung als Kerngebiete. Daneben Druckgrafik und Bildhauerei.
Seit 1975 Zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen an Ausstellungen.

Arbeiten in öffentlichem Besitz und in zahlreichen Privatsammlungen.
Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) und im Künstlerbund Rhein-Neckar.
Lebt und arbeitet in Mannheim.


Selbst mit Orden, 1991 Materialcollage u. Öl auf Sperrholz

Über die Abteilungen

"Ich bin oft von Leuten, die meine Arbeiten nicht kannten, gefragt worden "in welchem Stil" ich denn malen würde. Meine Antworten waren für die Fragenden meist unbefriedigend. Wenn ich sagte:"Verschiedenes" oder "Sehr unterschiedlich", dann brach die Enttäuschung aus. Ich habe erfahren, daß der Enttäuschung eine nicht erfüllte Erwartung zugrunde lag. Das ist aber nicht bei allen Fragenden so passiert. In einigen Fällen wurde eher die Neugierde geweckt, und es wurde genauer nachgefragt. Daraus entstand manch langjährige Geschäftsbeziehung und eine rege Tätigkeit als Sammler. Voraussetzung dafür ist aber, daß der Interessent sich öffnet gegenüber meinen künstlerischen Absichten. Das bedeutet, ich muß frei das gestalten können, was mir als Künstler wichtig ist. Jede Einengung würde mir ein Korsett anlegen, in dem ich mich unfrei herum quälen würde. Etwa um 1994 kam ich auf die Idee, mir "Abteilungen" einzurichten, nachdem ich die Fragerei nach "Dem Stil" satt hatte. Was ursprünglich eine ironische und auch humoristische Antwort sein sollte, die ich mir in der Folge eines Zeitungsinterviews ausgedacht hatte, erwies sich später als sehr hilfreich. Ich kann seitdem simultan in ganz unterschiedlicher Weise arbeiten, ganz so, wie es mir meine Stimmung vorgibt. Die Sammler meiner Werke haben das sofort begriffen und es nicht nur mitgetragen, sondern auch aktiv gefördert. In der Unterschiedlichkeit der Arbeitsweise und der daraus resultierenden Werke ist aber immer meine Handschrift zu erkennen. Kurzum: Das ist stets ein erkennbarer Herold."

Ausstellungen/Ausstellungesbeteiligungen

Auszug:
8. und 9. internationale Grafiktriennale in Frechen
Kunstverein Karlsruhe
Büchergilde Gutenberg, Heidelberg
Büchergilde Gutenberg, Wiesbaden
Büchergilde Gutenberg, Offenbach
Kunstverein Mannheim
Villa Ichon, Bremen
Schloß Heidelberg
Galerie KulTig 7, Mannheim
Schloß Schwetzingen
Rudolf-Scharpf-Galerie, Ludwigshafen
Xylon-Museum, Schwetzingen
Kulturzentrum Alte Feuerwache, Mannheim
Haus der Kulturen der Welt, Berlin
Rathaus Ladenburg
Melanchthonkirche, Mannheim
u.v.a.


Bildbetrachter, 2010, Öl auf Zeichenkarton